10 konkrete Schritte, um deine KI-Sichtbarkeit zu verbessern
Du willst nicht nur verstehen, warum Sichtbarkeit in KI-Kontexten wichtig ist, sondern konkret umsetzen. Diese 10 Schritte sind bewusst praxisnah: Du kannst sie priorisieren, abarbeiten und danach iterieren.
Quick Win: Starte mit Schritt 1–3. Damit erhöhst du kurzfristig die „Wahrscheinlichkeit“, in Antworten aufzutauchen, und baust gleichzeitig die Basis für nachhaltige Effekte.
1) Schreibe kontextreiche Inhalte, die echte Entscheidungen ermöglichen
KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die nicht nur „Thema X erklären“, sondern Nutzern helfen, konkrete Entscheidungen zu treffen. Das heißt: klare Struktur, klare Beispiele, klare Abgrenzungen.
- →Nutze Problem->Ansatz->Beispiel->Checkliste als Standard.
- →Schreibe so, dass ein Leser nach dem Artikel eine Maßnahme umsetzen kann (nicht nur „verstanden hat“).
Wenn du die Grundlagen zur Methodik brauchst, verlinke intern auf /llm-visibility.
2) Baue Trust Signals systematisch auf
Bewertungen, unabhängige Erwähnungen, Profile auf relevanten Plattformen – all das sind Signale, die in vielen Datenquellen auftauchen und indirekt Einfluss auf Empfehlungen nehmen können.
Mini-Checkliste (wöchentlich):
- □Neue Reviews anstoßen (z. B. nach Support- oder Onboarding-Erfolg)
- □Reaktion auf negative Mentions (öffentlich und nachvollziehbar)
- □Profilseiten aktuell halten (Features, Use Cases, Pricing-Logik, Screenshots)
3) Sichere dir Erwähnungen in hochwertigen Quellen
Eine einzige Erwähnung in einer glaubwürdigen, thematisch passenden Quelle kann mehr bewirken als eine große Menge austauschbarer Texte. Entscheidend ist: Relevanz, Kontext und Qualität der Quelle.
- →Baue 3–5 „Anchor Assets“ (Case, Studie, Benchmark), die man gerne zitiert.
- →Nutze Outreach mit einem konkreten, belegbaren Angle (Zahl, Vergleich, Learnings).
4) Schärfe deine Produkt- und Angebotsdarstellung
Wenn Inhalte unklar sind, entstehen falsche Zusammenfassungen. Sorge dafür, dass Maschinen und Menschen die Basics schnell erfassen: Was ist es, für wen ist es, wann ist es die richtige Wahl, was sind die Grenzen?
- →Explizite Use Cases (mit klaren „nicht für …“ Abgrenzungen)
- →Feature->Benefit Mapping (nicht nur Feature-Liste)
- →FAQ, die echte Einwände beantwortet (nicht nur Marketingfragen)
5) Baue Vergleichs- und Alternativen-Logik aus
Viele KI-Antworten werden entlang von Alternativen formuliert. Wenn du in Vergleichen nicht vorkommst, verlierst du Sichtbarkeit in genau den Momenten, in denen Entscheidungen fallen.
Wichtig ist ein sachlicher Ton: „Wann ist X besser, wann Y?“ – und welche Kriterien gelten. Das minimiert Reaktanz und erhöht Zitierbarkeit.
6) Erzeuge eine starke FAQ-Basis (Fragen, die wirklich gestellt werden)
FAQs funktionieren, wenn sie die echten Fragen deiner Zielgruppe abbilden: Kosten, Setup, Limitierungen, Integrationen, Datensicherheit, Vergleich zu Alternativen.
FAQ-Qualitätskriterien:
- □Frage ist so formuliert, wie Nutzer sie wirklich eingeben würden
- □Antwort enthält klare Bedingungen („kommt darauf an, wenn … dann …“)
- □Interne Links zu passender Vertiefung (Wissen/Pillar/Glossar)
7) Nutze Case Studies als zitierfähige Belege
Gute Case Studies sind nicht „Erfolgsgeschichten“, sondern nachvollziehbare Belege: Ausgangslage, Maßnahmen, Ergebnis – plus klare Einordnung, wann das übertragbar ist (und wann nicht).
- →KPIs konkret nennen (vorher/nachher), keine vagen Aussagen
- →Kontext klar machen (Branche, Teamgröße, Budgetklasse, Zeitrahmen)
8) Implementiere strukturierte Daten dort, wo sie Sinn ergeben
Strukturierte Daten sind kein Selbstzweck. Sie helfen vor allem dort, wo du Inhalte in eindeutige Objekte übersetzen willst: Organization, Product/Software, Reviews, FAQ, HowTo.
Wenn du Prioritäten setzen willst: starte bei Seiten, die am häufigsten als Quelle dienen (Produkt, Vergleiche, FAQs, Case Studies).
9) Schärfe den Kontext, in dem du empfohlen werden willst
Sichtbarkeit ohne den richtigen Kontext bringt wenig. Du willst nicht nur „genannt“ werden, sondern bei den passenden Use Cases empfohlen werden. Deshalb ist Positionierung ein Teil der operativen Arbeit.
Ein praktischer Hebel: Formuliere 3–5 klare „Best-for“-Kontexte (z. B. Teams, Branchen, Workflows) und baue Content, Vergleiche und Proof darum herum.
10) Tracke, lerne, iteriere – mit klaren Hypothesen
Ohne Iteration bleibt es Aktionismus. Arbeite in Zyklen: Hypothese → Maßnahme → Beobachtung → Entscheidung. So erkennst du, welche Hebel wirklich Wirkung zeigen.
- →Definiere 1–2 Maßnahmen pro Sprint (statt 10 parallel)
- →Bewerte Wirkung nach 2–4 Wochen und entscheide bewusst: ausbauen oder stoppen
Dein Aktionsplan für die nächsten 30 Tage:
- Woche 1:Schritt 2 (Trust Signals) + Schritt 4 (Angebotsdarstellung)
- Woche 2:Schritt 1 (kontextreicher Content) + Schritt 6 (FAQ-Basis)
- Woche 3:Schritt 5 (Vergleichslogik) + Schritt 7 (Case Study)
- Woche 4:Schritt 3 (Authority-Erwähnungen starten) + Schritt 10 (Iteration)
Point of Truth
KI-Sichtbarkeit entsteht nicht durch einen Trick, sondern durch konsistente Arbeit: klare Inhalte, belastbare Signale und saubere Iteration.
Prüfe, wie sichtbar deine Marke in KI-Kontexten ist
Nutze das Tool für den Realitätscheck – und die Methodik als Referenz, bevor du Maßnahmen priorisierst.
Optional: E-E-A-T im Glossar